• Nina

walk or talk

Aktualisiert: Juni 27


Euer meistgewünschter Reminder und gleichzeitig der kürzeste im Bunde steckt voller Möglichkeiten- und jeder Reminder wird von Euch Eltern individuell mit Inhalt gefüllt. Vielleicht hast Du Dir zu walk or talk schon Eure passende Bedeutung ausgesucht? Wir haben hier ein paar Ideen niedergeschrieben und laden Dich ein zu schauen, welche Dich am meisten anspricht oder ob Deine dabei ist?


Walk or talk


Als reminder, beim Zuhören (talk) hin und wieder wirklich bewusst da zu sein, statt nebenbei andere Dinge zu erledigen (walk) 

Ich gehe auf Augenhöhe mit meinem Kind und höre aktiv zu, denn es öffnet mir seine Welt und versucht, sie mir verständlich zu machen.



Als reminder, dass unsere Worte und unser Handeln möglichst deckungsgleich sein sollten

Ab und an kommt es vor, dass unsere Worte nicht zu dem passen, was wir tun: Mein bestes Beispiel für „ich sage etwas, tue aber das Gegenteil“: Süßigkeiten. Ich sage zu meinen Kindern, dass Zucker nicht so gesund ist für ihren Körper und dass sie sich daher nur eine Süßigkeit nehmen sollen. Sie sind meist einverstanden, Ausnahmen gibt es, klar. Doch ratet mal, wer die meisten Ausnahmen bekommt? Genau. #ichliebeschokolade Nachdem wir also mit Schoko-Schnute entdeckt wurden, verlieren wir vielleicht nicht nur unsere Glaubwürdigkeit- wir sind auch „Vorbild“ und damit ist ziemlich gut vorhersagbar, wer als nächstes am Schokofach steht. Unsere Kinder lernen durch Nachahmung und sie nutzen unsere Verhaltensweisen als Blaupause für ihr eigenes Handeln. Passen unsere Worte und unser hanlen zusammen, sind wir authentisch und vor allem: verlässlich.



Als reminder, dass Worte die Grundmauern unseres Ichs sind und wir sie sorgsam wählen dürfen

An welche Worte erinnerst du dich besonders gut, die deine Eltern oder Großeltern zu Dir als Kind sagten?

Und wie bedeutsam ist dieser Satz, sind diese Sätze für Dich?

Vielleicht bereichern sie heute Deinen Alltag, vielleicht leiten sie Dich durch

herausfordernde Situationen? Wie schön, welch Glück!

Manch eine/r von uns trägt vielleicht aber auch Sätze in sich, die uns einengen und die es schwer machen uns zu erlauben, wir selbst und frei zu sein. Ja? Ich auch. Er auch, sie auch. Wir sind viele, denen die Worte „man“, „müssen“, „nicht dürfen“ in wilden Kombinationen felsengleich im Wege stehen. Als Kind weiß ich nicht, wer dieser m-a-n ist, und mir ist es eigentlich auch egal, wieso dieser irgendetwas nicht macht und was das mit mir zu tun hat. Ich verstehe auch nicht, weshalb ich aufessen muss, weil andere Kinder Hunger leiden. Aber ich glaube es. Ich glaube und verinnerliche diese Worte, denn ich merke, meinem geliebten Menschen sind sie wichtig und dieser ist in meiner kindlichen Welt sowieso unfehlbar. So werden aus Worten ganze Glaubens-Sätze- manche beflügelnd wie Red Bull, manche belastend wie …., alle machtvoll.

Buchstaben bilden Worte, Worte formen Sätze und Sätze schreiben unser (und das unserer Kinder) Lebens-Drehbuch. (Lasst uns eine Lovestory schreiben...)



Als Reminder, dass Liebe sowohl Worte als auch Tun übertrumpfen kann

"They may forget what you said — but they will never forget how you made them feel."

—Carl W. Buehner


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